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Leeskring Davidsfonds, Sint-Niklaas, Belgien

Hat Ihr Literaturkreis einen Namen oder ein sich durch alle Treffen durchziehendes Thema?

Leeskring Davidsfonds, Sint-Niklaas

Wie lange gibt es Ihre Gruppe schon?

Der Literaturkreis wurde am 11. Januar 2000 gegründet, die erste Buchbesprechung fand am 23. Februar 2000 statt.

Wie viele Mitglieder haben Sie? Wie viele Männer, wie viele Frauen? Wie alt sind Ihre Mitglieder?

Im Durchschnitt nehmen etwa 20 Personen an einer Besprechung teil, dabei sind die Damen in der Mehrzahl. Die Teilnehmer sind überwiegend junge 50+. Eine Mitgliedschaft ist nicht verpflichtend. Die Besprechungen sind gratis, die Besucher sind entweder Mitglieder des Davidsfonds oder andere interessierte, regelmäßige Besucher.

Wie oft treffen Sie sich? Wo?

Wenigstens 6 x jährlich (üblicherweise: 5 Romane und 1 Comic). Die Besprechungen, wie auch die Filmvorführungen, werden in der Städtischen Bibliothek oder in einem der Städtischen Museen unserer Stadt durchgeführt.
Wir arbeiten auch zusammen mit den Freunden italienischer Kultur, dem hiesigen Verein Anfiteatro und besprechen einmal jährlich eine italienische Übersetzung, wie auch 1 x jährlich die Übersetzung eines deutschen Schriftstellers mit vtbKultuur Fragezeichen.

Gibt es Speisen oder Getränke auf Ihren Treffen? Wenn ja, was essen Sie (Snacks, warm/kalt, mehrere Gänge)? Wer bereitet das Essen vor?

Essen und Trinken sind eher eine Ausnahme und vom Zeitpunkt oder auch der Örtlichkeit abhängig. Manchmal gibt es Snacks, z.B. zum Jahresanfang (Initiative des Lesekreisorganisators) oder ein Gläschen, angeboten von der Bibliothek oder einer beteiligten anderen Vereinigung – Wasser ist jederzeit kostenlos in der Bibliothek erhältlich.

Wer leitet die Diskussion? Werden Informationen über den Autor/die Autorin oder das Buch vorbereitet? Wenn ja, von wem?

Die Leitung einer Besprechung hängt vom Schriftsteller und Thema des Buches ab. Die Vorbereitungen dieser Besprechung übernimmt der jeweilige Diskussionsleiter. Als Vorbereitung können manchmal vorher Fragen gemailt werden. (Weckt Interesse und Lust zum Lesen, hoffen wir wenigstens). Fragen während der Besprechung dienen zur Ankurbelung der Diskussion oder ergeben sich im Laufe des Gespräches. Da ein Buch zugleich immer ein Zeitzeugnis ist, werden geschichtliche Zusammenhänge, Persönlichkeit und persönliche Erlebnisse des Schriftstellers, sowie Urteile seiner Zeitgenossen und Nachwelt berücksichtigt. Eine weitere wichtige Rolle spielen Sprache und Aufbau.

Welche Arten von Büchern lesen Sie?

Sehr unterschiedliche Themen, siehe beigefügtes Verzeichnis! (Auf diese Weise wird eigentlich jede Geschmacksrichtung berücksichtigt).

Wie wählen Sie Ihre Bücher aus? Wird bei jedem Treffen ein neues Buch ausgesucht oder bestimmen Sie die Bücher für mehrere Treffen?

Das neue Programm (Termine und Buchtitel) wird jedes Jahr rechtzeitig aufgestellt und zum Jahresanfang im Vereinsblatt bekannt gegeben. Vor jeder Besprechung werden die Interessenten via Direktmailing (umfasst Uhrzeit und Lokalität, sowie eine kurze Inhaltsangabe) oder mittels Zeitungen informiert. Am Ende jeder Besprechung werden die für die kommende Besprechung ausgewählten Bücher verteilt. Leute, die sich nicht für das Thema interessieren oder für die der angesagte Zeitpunkt ungünstig ist, melden das und nehmen kein Buch mit. Die Bücher werden bei der Bibliothek angefragt und via dem Bücherverleihsystem der flämischen Bibliotheken für die jeweilige Besprechung zur Verfügung gestellt.

Gibt es Bücher, die Sie aufgrund der Diskussion in Ihrer Gruppe anderen Literaturkreisen empfehlen wollen?

Für eine eventuelle Empfehlung müsste man schon etwas über den Geschmack der anderen Gruppe wissen.

Welche Flops in der Buchauswahl hatten Sie schon?

Bis jetzt eigentlich keine. Unsere Auswahl ist so unterschiedlich, dass doch beinahe jede Geschmacksrichtung vertreten ist. (Sollte das einmal nicht zutreffen, muss man halt etwas Toleranz üben).

Wie erhalten Sie Ihren Spaß?

Man kennt seine Pappenheimer (Leute) und kann ab und zu mit einem gut angebrachten ‚bon mot‘ die Szene aufhellen.

Welche Tipps können Sie anderen Literaturkreisen geben?

Altes mit Neuem, Leichtes mit Schwerem mischen!

Gibt es noch etwas Besonderes oder Interessantes über Ihre Gruppe, das Sie gerne erzählen möchten?

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Die besten Buchempfehlungen und Buchtipps dieses Lesekreises und der anderen Literaturkreise des Monats haben wir für Sie zusammengestellt. » zu den Buchempfehlungen und Buchtipps

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Die Vorstellungen weiterer Literaturkreise oder Lesekreise finden sie hier.

  • Unser Thema des Monats: Die besten Buchtipps der Auslandskorrespondentinnen vom Magazin Deine Korrespondentin

    Unser Thema des Monats:

    Buchtipps von Auslands-Korrespondentinnen

    Die Journalistinnen, die für das Frauenmagazin Deine Korrespondentin schreiben, sind weltweit zuhause.

    Für MeinLiteraturkreis haben einige von ihnen ihre persönlichen Buchtipps zusammengestellt – schließlich kennen sie sich in „ihrem“ Land am besten aus…

    Zusammen gekommen sind 19 Buchempfehlungen aus 6 Ländern: Frankreich, die Niederlande, Russland, Irland, Namibia und Italien.

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  • Unsere Entdeckung des Monats: Lady Churchill von Marie Benedict

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Lady Churchill von Marie Benedict

    In dem biographischen Roman, der unterhaltsam und interessant geschrieben ist, lernt man die Lebensgeschichte der emanzipierten und einflussreichen, aber weitgehend unbeachteten Ehefrau von Winston Churchill, Clementine, kennen.

    Mit Hilfe eines genauen Studiums von Sachbüchern über Clementine ist es Benedict gelungen, ein fiktionales, jedoch Fakten verarbeitendes Werk zu verfassen.

    Die Autorin wurde 1973 in den USA geboren. Ihre Bücher über starke Frauen der Weltgeschichte haben Bestsellerstatus. Ihr Roman »Frau Einstein« verkaufte sich über 70.000 Mal allein in Deutschland.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis:

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Zwei Fremde im Zug von Patricia Highsmith

    Taschenbuch des Monats:

    Zwei Fremde im Zug von Patricia Highsmith

    Der ‚perfekte Mord‘: zwei Personen, die scheinbar in keiner Verbindung zueinander stehen, sollen für den jeweils anderen einen Mord begehen. Gleich dieser Debütroman wurde 1951 von Alfred Hitchcock verfilmt und machte Highsmith im Alter von 29 Jahren weltweit bekannt.

    Highsmith schrieb vor allem Kriminal- sowie zeitgenössische Romane. Im Mittelpunkt ihrer oft psychologischen Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern die Umstände und Motive, die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen ins Verbrechen treiben.

    Übrigens hätte sie in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. Wir stellen Buch und Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen zum Roman zusammengestellt:

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