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Albert Camus

Unser Autor des Monats März 2015!

Wir haben – Dank einer Spende des Rowohlt Verlages – drei Buchpakete an Lesekreise verlost!

Gewonnen haben der Literaturkreis der Pfarrei St. Katharina in Zürich/Schweiz, der Literaturkreis der ev. Friedenskirche Neuss-Uedesheim und ein privater ‚Bookclub‘ aus Bad Honnef, der die zu diskutierenden Bücher auf Englisch liest und diskutiert.

Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren wünschen
Mein-Literaturkreis.de und der Rowohlt-Verlag

Albert-CamusAlbert Camus wurde 1913 im damaligen Französisch-Nordafrika, dem heutigen Algerien geboren. Sein Vater war Elsässer, seine Mutter Spanierin. Nach dem Tod des Vaters wuchs Camus in einfachen Verhältnissen auf. Während seiner Jugend prägten ihn auch die Probleme, die sich aus dem Zusammenleben von Arabern, und Europäern, Farbigen und Weißen in Algier ergaben. Er studierte von 1933-1936 in Algier Philosophie. 1934 trat er – für 3 Jahre – in die Kommunistische Partei Algeriens ein. 1939 arbeitete er als Journalist; einer seiner Arbeitsschwerpunkte waren Gerichtsreportagen, besonders von Prozessen gegen Araber und Berber, die in einer von den Algerienfranzosen dominierten Justiz häufig hart bestraft wurden. 1940 zog nach Paris. Während der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen gründete er als Mitglied der Résistance die Zeitschrift ‚Combat’ (Kampf). Später arbeitet er für den Verlag Gallimard.

Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt er für sein episches, dramatisches, philosophisches und publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Aus der Erklärung der Jury: „für seine bedeutungsvolle Verfasserschaft, die mit scharfsichtigem Ernst menschliche Gewissensprobleme in unserer Zeit beleuchtet“.

1960, drei Jahre nach der Verleihung des Literaturnobelpreises, starb er mit nur 46 Jahren bei einem Autounfall. Der Wagen wurde von seinem Verleger Gallimard gesteuert.

Er gilt als zeitkritischer philosophischer Autor, der in seinen Werken den verlassenen, hilfs- und hoffnungslosen und gottfernen Menschen in der absurden Welt des 20. Jahrhunderts darstellt.

Über seine Arbeitsweise

„Notizen, Papierfetzen, unbestimmtes Träumen, jahrelang. Eines Tages kommt der Einfall, das Konzept, das diese einzelnen Teilchen zusammenschweißt. Dann beginnt die lange, mühsame Arbeit des Ordnens.“ (aus Lebesque, Albert Camus, 1960)

Über sein Werk

Albert Camus wurde 1913 im damaligen Französisch-Nordafrika, dem heutigen Algerien geboren. Sein Vater war Elsässer, seine Mutter Spanierin. Nach dem Tod des Vaters wuchs Camus in einfachen Verhältnissen auf. Während seiner Jugend prägten ihn auch die Probleme, die sich aus dem Zusammenleben von Arabern, und Europäern, Farbigen und Weißen in Algier ergaben. Er studierte von 1933-1936 in Algier Philosophie. 1934 trat er – für 3 Jahre – in die Kommunistische Partei Algeriens ein. 1939 arbeitete er als Journalist; einer seiner Arbeitsschwerpunkte waren Gerichtsreportagen, besonders von Prozessen gegen Araber und Berber, die in einer von den Algerienfranzosen dominierten Justiz häufig hart bestraft wurden. 1940 zog nach Paris. Während der Besetzung Frankreichs durch die Deutschen gründete er als Mitglied der Résistance die Zeitschrift ‚Combat’ (Kampf). Später arbeitet er für den Verlag Gallimard.

Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt er für sein episches, dramatisches, philosophisches und publizistisches Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur. Aus der Erklärung der Jury: „für seine bedeutungsvolle Verfasserschaft, die mit scharfsichtigem Ernst menschliche Gewissensprobleme in unserer Zeit beleuchtet“.

1960, drei Jahre nach der Verleihung des Literaturnobelpreises, starb er mit nur 46 Jahren bei einem Autounfall. Der Wagen wurde von seinem Verleger Gallimard gesteuert.

Er gilt als zeitkritischer philosophischer Autor, der in seinen Werken den verlassenen, hilfs- und hoffnungslosen und gottfernen Menschen in der absurden Welt des 20. Jahrhunderts darstellt.

Über seine Arbeitsweise

„Notizen, Papierfetzen, unbestimmtes Träumen, jahrelang. Eines Tages kommt der Einfall, das Konzept, das diese einzelnen Teilchen zusammenschweißt. Dann beginnt die lange, mühsame Arbeit des Ordnens.“ (aus Lebesque, Albert Camus, 1960)

Über sein Werk

Camus schreibt in traditioneller normaler Sprache – ohne Fachausdrücke und Neuschaffungen. Seine einfache Sprache betont das Alltägliche.

Seine Antwort auf die Frage: „Welches sind ihre zehn Lieblingswörter?“ „Die Welt, der Schmerz, die Erde, das Lachen, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer.“

„Welchen Wert stellen Sie im Kunstwerk und insbesondere im literarischen Werk am höchsten“?, fragte ihn Jean-Claude Bisville. „Die Wahrheit. Und die künstlerischen Werte, die sie wiederspiegeln.“ lautete Camus Antwort. (aus Lebesque, Albert Camus, 1960)

Weiterführende Literatur / Infos zu Albert Camus

  • Camus-Biographie: ‚Camus – Das Ideal der Einfachheit‘ von Iris Radisch, Rowohlt Verlag
  • Ausführlicher Artikel über Camus: Iris Radisch: Albert Camus – Der Zeitgenosse unserer Träume, in: Die Zeit Online, 30.12.2009: www.zeit.de/2010/01/A-Camus
  • Camus Gesellschaft mit Gruppen in UK und USA: www.camus-society.com (Englisch)

Menschen über Camus

Ausschnitte aus einer arte-Dokumentation in der weltweit ganz unterschiedliche Menschen getroffen wurden, die begeisterte Leser von Camus‘ Romanen sind oder sich von seinen philosophischen Schriften zutiefst berührt fühlen. (Video in zwei Teilen; jeweils 15 Minuten)


Werke

  • Licht und Schatten (L’envers et l’endroit, 1937), in: Literarische Essays. 1959
  • Caligula (1938), in: Dramen, 1959
  • Hochzeit des Lichts. Impressionen am Rande der Wüste, 1954 (Noces, 1938).
  • Der Mythos des Sisyphos. Ein Versuch über das Absurde, 1950 (Le mythe de Sisyphe, 1942).
  • Der Fremde. Erzählung, 1948 (L’étranger, 1942). » zum Buch (mit ausführlichen Infos)
  • Das Missverständnis (Le malentendu, 1944), in: Dramen, 1959
  • Die Pest. Roman, 1948 (La peste, 1947). » zum Buch (mit ausführlichen Infos)
  • Der Belagerungszustand, 1950 (L’état de siège, 1948).
  • Die Gerechten (Les justes, 1949), in: Dramen. 1959
  • Der Mensch in der Revolte, 1953 (L’homme révolté, 1951).
  • Heimkehr nach Tipasa, 1957 (L’été, 1954).
  • Der Fall. Roman, 1957 (La chute, 1956). » zum Buch (mit ausführlichen Infos)
  • Das Exil und das Reich. Erzählungen, 1958 (L’exil et le royaume, 1957).
  • Die Besessenen, 1960 (Les possédés, 1959).

Postum erschienene Werke bzw. Ausgaben (Auswahl)

  • Fragen der Zeit. Essays. 1960
  • Kleine Prosa. 1961
  • Jonas oder Der Künstler bei der Arbeit. Gesammelte Erzählungen. 1966
  • Verteidigung der Freiheit. Politische Essays. 1968
  • Der glückliche Tod. Roman, 1972 (La mort heureuse, 1970). (Frühe Version bzw. Vorgänger von Der Fremde)
  • Tagebücher 1935–1951. 1972
  • Reisetagebücher. 1980
  • Tagebuch. März 1951–Dezember 1959. 1991
  • Der erste Mensch. Roman, 1995 (Le premier homme, 1994). (Camus starb, als er am Manuskript arbeitete) » zum Buch (mit ausführlichen Infos)
  • mit Jean Grenier: Briefwechsel 1932–1960. Mit den Erinnerungen Jean Greniers an Albert Camus. 2013

Verfilmungen

Camus Werke wurden vielfach verfilmt:

Fritz Umgelter setzte Der Belagerungszustand 1963 als Fernsehfilm für den WDR um. Hauptdarsteller waren Hellmut Lange (Diego) und Richard Münch (Nada).
Luchino Visconti führte Regie in Der Fremde 1967; Marcello Mastroianni spielte die Hauptrolle.
Luis Puenzo verfilmte Die Pest 1992 mit William Hurt als Hauptdarsteller.
Frank Castorf inszenierte 1999 an der Volksbühne Berlin Camus’ Bühnenfassung Die Besessenen des Dostojewskij-Romans Die Dämonen mit u.a. Henry Hübchen und Martin Wuttke.
„Die Gerechten“. Deutsches Fernsehspiel, Hessischer Rundfunk 1959; Regie: Rolf Hädrich

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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