• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Beethoven war ein Sechzehntel schwarz
Berlin Verlag
EUR 19,90

* * * * ½
6 Bewertungen

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Beethoven war ein Sechzehntel schwarz

In „Die Begünstigte“ geht es um eine junge Frau, deren Mutter gestorben ist. Unter den Papieren, die sie ordnen muss, findet sie einen Brief ihres Vaters, aus dem hervorgeht, dass er vielleicht gar nicht ihr Vater ist. Der Mann, der unter Umständen ihr biologischer Vater ist, ein berühmter Schauspieler, nähert sich ihr, als er ein Engagement in der Stadt hat. Sie ist von ihm fasziniert … In einem chinesischen Restaurant in New York treffen sich drei Tote, Edward Said, Susan Sontag und Anthony Sampson, mit der Autorin. Sie unterhalten sich lebhaft, aber den ganzen Abend hindurch wartet sie auf den einen, der nicht kommt: „Träumen von den Toten“. In der Titelgeschichte „Beethoven war ein Sechzehntel schwarz“ geht es, wie so oft bei Nadine Gordimer, um die Verschiebung gesellschaftlicher Werte. Plötzlich erscheint es durchaus ersehnenswert, als weißer Professor irgendwo versteckte schwarze Vorfahren zu haben, und Frederick Morris bricht auf, um sie in einer kleinen Bergbaustadt zu suchen.

Über Nadine Gordimer

Nadine Gordimer, geboren 1923 in dem Minenstädtchen Springs, Transvaal, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Jahrzehntelang schrieb sie gegen das Apartheidregime an und setzt sich bis heute mit dessen zerstörerischen Folgen für die schwarze und weiße Bevölkerung auseinander. 1991 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen. Sie starb 2014 in Johannesburg, Südafrika.

Auszeichnungen

  • 1974: Booker Prize
  • 1980: Aufnahme in die American Academy of Arts and Sciences
  • 1985: Nelly-Sachs-Preis
  • 1991: Nobelpreis für Literatur
  • 2001: Primo Levi Preis
  • 2001: American Library Association Notable Book Award
  • 2002: Commonwealth Writers’ Prize (Afrika)
  • 2003: Corine Internationaler Buchpreis
  • 2007: Offizier der Ehrenlegion

Werke (Romane)

  • 1953: The Lying Days. (Deutsch: Entzauberung. 1956)
  • 1958: A World of Strangers. (Deutsch: Fremdling unter Fremden. 1962)
  • 1963: Occasion for Loving. (Deutsch: Anlaß zu lieben. 1983)
  • 1966: The Late Bourgeois World. (Deutsch: Die spätbürgerliche Welt. 1994)
  • 1970: A Guest of Honour. (Deutsch: Der Ehrengast. 1986)
  • 1974: The Conservationist. (Deutsch: Der Besitzer. 1977)
  • 1979: Burger’s Daughter. (Deutsch: Burgers Tochter. 1981)
  • 1981: July’s People. (Deutsch: July’s Leute. 1982)
  • 1987: Sport of Nature. (Deutsch: Ein Spiel der Natur. 1987)
  • 1990: My Son’s Story. (Deutsch: Die Geschichte meines Sohnes. 1991)
  • 1994: None to Accompany Me. (Deutsch: Niemand, der mit mir geht. 1995)
  • 1998: The House Gun. (Deutsch: Die Hauswaffe. 1998)
  • 2001: The Pickup. (Deutsch: Ein Mann von der Straße. 2001)
  • 2005: Get a Life. (Deutsch: Fang an zu leben. 2005)
  • 2012: No Time Like the Present. (Deutsch: Keine Zeit wie diese. 2012)

Erzählbände, Erzählungen

Gordimer hat auch zahlreiche Erzählungen geschrieben. Die letzten Veröffentlichungen:

  • 2007: Beethoven Was One-Sixteenth Black. (Deutsch: Beethoven war ein sechzehntel schwarz. 2008)
  • 2010: Life Times – Stories 1952–2007.
  • 2013: Erlebte Zeiten, Erzählungen 1952–2007.
  • 2013: Bewegte Zeiten, Leben und Schreiben 1954–2008.

Essays und Biografisches

  • 1987: Leben im Interregnum. (Essays zu Politik und Literatur)
  • 1995: Writing and Being. (Deutsch: Schreiben und Sein. 1996)
  • 1999: Living in Hope and History. (Deutsch: Zwischen Hoffnung und Geschichte. 1999)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Unsere Neuentdeckung des Monats Mai 2018: Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Testleserin war begeistert: „… ein grandioser Roman über das Ende einer Ehe und über das Abschied nehmen.“

    Katie Kitamura wurde als Tochter japanischer Immigranten 1979 in den USA geboren. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin.

    Trennung ist ihr fünftes Buch, aber das erste, das auf Deutsch erschienen ist. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats Mai 2018: Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

    Unser Buch des Monats:

    ‚Was vom Tage übrig blieb‘ von Kazuo Ishiguro

    Stevens ist Butler in einem englischen Landhaus. Würde ist ihm wichtig; sein Beruf geht ihm über alles. Leider verpasst er dadurch auch eine mögliche Liebe.

    1993 wurde der Roman verfilmt mit Anthony Hopkins und Emma Thompson in den Hauptrollen.

    Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki/Japan geboren, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Großbritannien. ‚Was vom Tage übrig blieb‘ ist sein bekanntester Roman. Ishiguro erhielt 2017 den Literaturnobelpreis.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:
    » zum Buch

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Im JUNI diskutieren:

    +++ DER MALER UND DAS MÄDCHEN VON MARGRIET DE MOOR +++

    Im JULI diskutieren:

    +++ VOM ENDE EINER GESCHICHTE VON JULIAN BARNES +++

    Im AUGUST diskutieren:

    +++ DER REPORT DER MAGD VON MARGARET ATWOOD +++

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen

  • » hier geht’s zu weiteren Fragen unserer Umfrage für Lesekreise

  • Unser Autor des Monats März 2018: Heinrich Böll

    Unser Autor des Monats:

    Heinrich Böll

    Böll gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. In seinen Werken setzte er sich vor allem mit der jungen Bundesrepublik auseinander.

    1972 erhielt Böll den Literaturnobelpreis. Letzten Dezember hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

    Wir stellen Heinrich Böll ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom dtv-Verlag an Lesekreise:
    » zum Autor