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Perlmanns Schweigen
btb Verlag
EUR 13,99

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Perlmanns Schweigen

Der angesehene Sprachwissenschaftler Philipp Perlmann trifft sich mit einer Gruppe von Kollegen in einem Hotel an der ligurischen Küste. Konfrontiert mit den Erwartungen der anderen, zieht er sich so sehr in sich zurück, dass er bald in eine ausweglose Situation gerät, die ihn sogar an den Rand eines Mordes treibt.

Pressestimmen

„Perlmanns Schweigen ist einer der kurzweiligsten deutschsprachigen gelehrten Romane der letzten Jahre.“ Süddeutsche Zeitung

„Ein selbstreflexiver Kriminal- und Abenteuerroman in bester artistischer Tradition,  hervorragend gearbeitet und sprachlich von kristalliner Eleganz.“ Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Leseprobe

Rezension unserer Testleserin ‚Amica‘

Die Geschichte zeigt die Sinnkrise eines Mannes und Wissenschaftlers „in besten Jahren“.

Sie ist so eindringlich und atmosphärisch dicht geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und das bei über 600 Seiten!

Die Ängste und Nöte Perlmanns schaffen durch die packende Sprache von Pascal Mercier eine tiefe innere Betroffenheit, der sich man sich als Leser nicht entziehen kann und bisweilen eine “ Schmerzgrenze“ erreicht, die kaum zu ertragen ist.

Perlmann, in seinem linguistischen Universum, macht es einem mit seinen bisweilen sehr detailverliebten Überlegungen nicht immer leicht, aber der Spannungsbogen bleibt dennoch über das ganze Buch auf hohem Niveau und hält den Leser bei der Stange!

Die Tatsache, dass Perlmann als Leiter einer wissenschaftlichen Tagung mit keinem eigenen Text beitragen kann, weil er „nichts mehr zu sagen hat“, lässt ihn, zur Vertuschung dieses Desasters, Fantasien und Pläne entwickeln, bis hin zum Mord, bei Inkaufnahme der Vernichtung auch der eigenen Existenz. Er gerät dabei in Konflikte und Zustände, die beim empathischen Leser ebenfalls Seelennöte und Schlaflosigkeit auslösen.

Perlmanns Schweigen macht einen atemlos. Seine innere Emigration, die intensiv herausgearbeiteten psychischen und physischen Qualen, sowie seine philosophischen Betrachtungen lösen nachhaltige Erschütterung aus.

Ein fantastisches Buch, für alle, die nicht nur leichte Kost zu geniessen wissen.

Meine Bewertung: 5 Sterne.

Über Pascal Mercier

Pascal Mercier, geboren 1944 in Bern, heißt im richtigen Leben Peter Bieri und ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Mercier lebt in Berlin.

Nach Perlmanns Schweigen und Der Klavierstimmer wurde sein Roman Nachtzug nach Lissabon einer der großen Bestseller der vergangenen Jahre und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2007 folgte die Novelle Lea.

Auszeichnungen

Pascal Mercier wurde 2006 mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis ausgezeichnet und 2007 in Italien mit dem Premio Grinzane Cavour für den besten ausländischen Roman geehrt. 2007 erhielt er die Lichtenberg-Medaille der Universität Göttingen. 

Weitere Bücher veröffentlich unter dem Pseudonym von Pascal Mercier

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    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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