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Hier können Sie im Kreis gehen

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Eignung für Lesekreise:
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Hier können Sie im Kreis gehen

Unsere Neuentdeckung des Monats November 2016!

Das Buchpaket mit 5 Exemplaren von ‚Hier können Sie im Kreis gehen‘ vom Verlag Nagel & Kimche hat ein Lesekreis aus Brandenberg/Tirol (Österreich) gewonnen.

Lesekreise fragen – Frédéric Zwicker antwortet! Der Autor nimmt an unserer Aktion ‚Lesekreise fragen – AutorInnen‘ antworten‘ teil. Lesen Sie das Buch – oder zumindest die Leseprobe – und schicken Sie uns bis zum 31.1.2017 die Fragen, die Sie Fréderic Zwicker gerne stellen würden.

Im Alter von 91 Jahren kommt der demente Witwer Johannes Kehr ins Pflegeheim. Nur: Seine Demenz ist vorgetäuscht. Im Heim hofft Kehr, seine Ruhe zu finden. Aber so einfach ist es nicht. Er beobachtet die schrulligen, nicht selten aggressiven Mitbewohner und die Nachlässigkeit der Pfleger. Seine vorgetäuschte Demenz nutzt er, um Desserts zu stehlen und Gehhilfen unliebsamer Nachbarn zu verstecken. Bald aber wird seine Schauspielerei anspruchsvoller; je vertrauter ihm das Heim wird, desto größer ist die Gefahr einer Enttarnung. Als zufällig seine Jugendliebe Annemarie auftaucht, flackert die alte Zuneigung erneut auf.

Herr Kehr sorgt vor – ein beeindruckendes Debüt über Erinnerung und Vergessen, über das Alter und die Liebe. Ein literarisch feinfühliges Debüt, beobachtungsstark und intensiv.

Pressestimmen

„Mit feinem Witz und großer Melancholie erzählt Zwicker von einem letzten Akt der Rebellion.“ Stern

„‚Hier können Sie im Kreis gehen‘ ist ein mutiger Text. Er fasst das Existenziell-Unspektakuläre in Worte.“ Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung

„Entstanden ist sowohl eine Hommage an das Alter und das Altern, als auch ein unüberhörbarer, jedoch keineswegs besserwisserischer Weckruf. (…) Zwicker überzeugt, weil er uns vor Augen führt, wie ungemein existenziell und dem Leben zugewandt Lesen sein kann.“ ZEIT Online

„Das Erstaunliche: Ein junger Schriftsteller widmet seinen ersten Roman einem Ausschnitt der Wirklichkeit, der sonst selten beachtet wird. Und er tut es nicht nur mit Schärfe, sondern mit unübersehbarer Empathie.“ Carolin Courts, WDR 5 Scala

„Der Schweizer Autor Frédéric Zwicker hat mit ‚Hier können Sie im Kreis gehen‘ einen Roman geschrieben, der sich einfühlsam mit dem Thema Alter beschäftigt und das Milieu eines Altenheim kenntnisreich beschreibt.“ Heinrich Oehmsen, Hamburger Abendblatt

„Zwicker schildert skurrille Dinge, ohne den Figuren ihre Würde zu nehmen, und zeigt Feingefühl für die Balance zwischen Tragik und Komik.“ Neue Luzerner Zeitung

Leseprobe

Video: Lesung von Zwicker aus seinem Buch
(Dauer: ca. 9 1/2 Minuten)

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Interview alzheimer.ch mit Zwicker zum Buch 
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Interview auf srginsider.ch zur Entstehung des Romans
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Über Frédéric Zwicker

Frédéric Zwicker, wurde 1983 in Lausanne geboren und wuchs in Rapperswil-Jona am Zürichsee auf, wo er heute wieder lebt. Während seines Studiums der Germanistik, Geschichte und Philosophie trat er regelmässig an Poetry Slams auf. 2006 gründete er mit dem Jazzmusiker Matthias Tschopp die Band Knuts Koffer, die seine Texte musikalisch umsetzt. Zwicker arbeitete als Werbetexter, Journalist, Pointenschreiber für die Satiresendung Giacobbo/Müller, als Moderator von Lesungen, Musiklehrer und Leiter von Literaturworkshops an Schulen. Während einer Afrikareise schrieb er für die Zeitung Südostschweiz den Blog „Zu Tee bei Mutter Afrika“. Neben seinen Auftritten arbeitet Zwicker heute für die Kulturzeitschrift Saiten.

Diskussionsfragen zu ‚Hier können Sie im Kreis gehen‘

  • Können Sie Johannes Kehrs Entscheidung, als (scheinbar) dementer Mann in ein Pflegeheim zu ziehen, nachvollziehen? Möchte er dadurch wirklich seine Enkelin entlasten oder könnten auch andere Gründe eine Rolle spielen?
  • In den Episoden 96 und 97 nähert sich Kehr einigen seiner Mitbewohner an. Warum tut er das? Vermisst er die Nähe zu anderen Menschen, die Gespräche mit ihnen?
  • Welche Rolle spielt die Katze im Roman?
  • Was erfahren wir von dem Menschen Johannes Kehr? Von seiner Kindheit, seiner Jugend, seiner Frau? Lernen Sie neben seinen Gedanken und Erinnerung auch seine Gefühle kennen?
  • Wie waren bzw. sind seine Beziehungen zu den vier wichtigen Frauen in seinem Leben: seiner Jugendliebe Annemarie, seiner Frau Ursula, seiner Tochter Franziska und seiner Enkelin Sophie? Wo unterscheiden sich die Beziehungen voneinander?
  • „Die Welt stellte selten Fragen. Und wenn, dann wartete sie die Antworten nicht ab. … Die Welt erzählte gern, dann war es ihr wohl. Mit dem Zuhören hatte sie ihre liebe Mühe. Aber reden konnte sie pausenlos.“ (Episode 66) Können Sie dem Autor zustimmen? Wie erleben Sie ‚zuhören und reden‘ in Ihrem privaten Umfeld?
  • „Früher konnte man noch rechtzeitig sterben. Irgendwann hat man das verlernt. … Man hat den Tod in unserer Gesellschaft aus dem Leben vertrieben.“ (Episode 66) Was bedeutet es, wenn die Menschen immer älter werden? Für den einzelnen Menschen, für seine Familie, für die Gesellschaft?
  • „Ich finde es erstaunlich, wie viele Menschen ihr Ende dem Zufall überlassen. Dabei ist ein gutes Ende nicht zu unterschätzen. Und wenn es dafür zu spät ist, scheint es mir immer noch besser, den besten Zeitpunkt für ein schlechtes Ende selber zu wählen.“ Was wäre für Sie ein ‚gutes Ende‘ Ihres Lebens? Können Sie dies beeinflussen? Wenn ja, was tun bzw. was wollen Sie dafür tun?
  • In einem Interview beantwortete Zwicker die Frage, ob er den Freitod einer Demenz vorziehen würde, wie folgt: „Die Frage ist für mich noch zu weit weg. Sich in die Figur des alten Mannes zu versetzen, ist das eine. Im Moment tendiere ich zu einem «Ja». Aber es wird wohl auch davon abhängen, wie meine Angehörigen darüber denken. Es ist nicht nur meine Entscheidung.“ Stimmen Sie ihm zu? Käme für Sie ein Freitod in Frage? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?
  • Passt der Titel ‚Hier können Sie im Kreis gehen‘ zum Inhalt des Buches? Warum hat der Autor ihn gewählt? Was bedeutet er für Sie?
  • Ein junger Autor, Anfang 30, versetzt sich in die Denkweise und Gefühlswelt eines 91-jährigen. Gelingt ihm das?
  • Frédéric Zwicker hat seinen Zivildienst in einem Pflegeheim geleistet. Merkt man dem Roman seine Erfahrungen und Erlebnisse an? Inwiefern?
  • Haben Sie Erfahrungen mit Altenheimen, der Pflege älterer Menschen? Sind Zwickers Beschreibungen glaubwürdig? Lesen und diskutieren Sie dazu insbesondere Episode 78.
  • Demenz ist ein Thema in vielen Romanen, wie beispielsweise ‚Der alte König in seinem Exil‘ (Arno Geiger), ‚Small World‘ (Martin Suter) oder ‚Mein Leben ohne gestern‘ (Lisa Genova), verfilmt 2015 als ‚Still Alice‘ mit Julianne Moore. Warum, glauben Sie, reizt Autoren dieses Thema? Haben Sie eines der Bücher (oder ein anderes) zum Thema Demenz gelesen – und diskutiert? Welche Fragestellungen wurden in Ihrem Literaturkreis besprochen?
  • Der Roman besteht aus kleinen Episoden. Glauben Sie, dass der Autor sie nacheinander oder jede für sich geschrieben hat? Sind sie, ihrer Meinung nach, in ihrer Reihenfolge verschiebbar?
  • Die Erzählperspektive wechselt zwischen der Sicht von Johannes Kehr und einer (unbekannten) dritten Person. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf der Gegenwart, immer wieder werden aber auch Erinnerungen aus der Vergangenheit angesprochen. Ist dem Autor die Balance zwischen den unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten gelungen?
  • Ist eine Zusammenstellung von Episoden – wie in diesem Buch – ein Roman? Wann ist ein Text ein Roman? Was macht einen Roman aus?

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    Unser Buch des Monats:

    Die militante Madonna von Irene Dische

    Chevalier d’Éon (1728-1810) lebte in Frankreich und England. Er war Diplomat, Spion, Fechter, Soldat, Schriftsteller – und lebte viele Jahre in Frauenkleidern. Eine schillernde, historische Persönlichkeit, die Irene Dische in ihrem Roman porträtiert. Dabei hat sie einen interessanten Schreibstil gewählt, denn d’Éon spricht im Roman die Leser*innen direkt aus seiner Zeit heraus an.

    Irene Dische, 1952 in den USA geboren, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland. Erst 1993 erschien ihr erster Roman. Sie ist vielseitig – sie hat neben mehreren Romanen Kinder- und Jugendbücher und einen Kriminalroman veröffentlicht und für mehrere Opern Texte geschrieben.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis und Verlosung eines Buchpaketes:

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  • Unser Thema des Monats: Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Unser Thema des Monats:

    Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Seit 2015 küren die unabhängigen Buchhandlungen ihr Lieblingsbuch. Dafür nominieren die Buchhändler*innen ihren Lieblingsroman aus dem laufenden Jahr und stimmen dann ab, welcher ihr Lieblingstitel ist.

    Bekannt gegeben wird das Lieblingsbuch 2021 der Unabhängigen am 21. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse. 2020 haben über 800 Buchhandlungen mitgemacht!

    Wir haben alle bisherigen Gewinner und die 5 Romane der Shortlist für jedes Jahr zusammengestellt – insgesamt 30 Buchtipps!

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  • Unsere Entdeckung des Monats: Die Anderen von Laila Lalami

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Die Anderen von Laila Lalami

    Driss, ein Einwanderer aus Marokko, wird in einer amerikanischen Kleinstadt vor seinem Diner-Restaurant angefahren und stirbt. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte und ein Kriminalroman, sondern vor allem eine Sozialstudie, deren Themen wie Migration, Intoleranz und Heimat auch für uns Europäer aktuell sind. Dabei hat Lalami einen interessanten Schreibstil gewählt, denn sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven.

    Laila Lalami wurde 1968 in Marokko geboren und hat in den USA promoviert. Ihr dritter Roman, The Other Americans, war erfolgreich und wurde als erster von Lalamis Romanen ins Deutsche übersetzt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis:

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Die Parade von Dave Eggers

    Taschenbuch des Monats:

    Die Parade von Dave Eggers

    Zwei Männer werden von ihrer Firma in ein Land geschickt, um dort eine Straße fertigzustellen. Das Land erholt sich von einem Bürgerkrieg und die Straße soll den reichen Norden mit dem armen Süden verbinden.

    Die Männer könnten unterschiedlicher nicht sein – während der eine nur seinen Auftrag erledigen will, ist der andere eher an den Menschen und interessanten Erlebnissen interessiert. Doch beide Männer werden ihre jeweiligen Positionen in Frage stellen müssen, wie auch die Konsequenzen ihrer Arbeit.

    ‚Ein Hologramm für den König‘ und ‚Der Circle‘ haben Dave Eggers nicht nur weltweit bekannt, sondern seine Romane auch zur oft diskutierten Lektüre in Lesekreisen gemacht. In seinen Werken greift er oftmals aktuelle gesellschaftlich relevante Themen auf.

    Wir stellen Buch und Autor ausführlich vor und haben Diskussionsfragen zum Roman zusammengestellt:

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