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Die Stadt der Blinden
btb Verlag
EUR 11,00

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Die Stadt der Blinden

Unser Buch des Monats Mai 2016

Eine Ampel in einer namenlosen Stadt springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen. Der Fahrer ist urplötzlich erblindet. Den freundlichen Helfer, der den Erblindeten nach Hause bringt und sich anschließend dessen Autos bemöchtigt, ereilt das gleiche Schicksal. Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert brutal. Die Erblindeten werden in einem leerstehenden Irrenhaus interniert, wo sie sich selbst überlassen werden. Doch es gibt eine Sehende unter ihnen, die die Krankheit nur vorgetäuscht hat, um bei ihrem Mann zu bleiben. mit ihrer Hilfe könnte der Ausbruch gelingen.

Pressestimmen

„Ein brillanter Roman.“ Neue Zürcher Zeitung

„Ein Meisterwerk aus der Tradition der großen europäischen Moralisten… Ein philosophischer Roman, der an Albert Camus‘ Jahrhundert-Parabel ‚Die Pest‘ erinnert.“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Leseprobe aus ‚Die Stadt der Blinden‘ von José Saramago

Über José Saramago

José Saramago gilt als einer der berühmtesten portugiesischen Autoren. Bereits mit 25 schrieb er sein erstes Buch, nahm seine literarische Karriere aber erst 20 Jahre später wieder auf. 1998 erhielt Saramago den Nobelpreis für Literatur als Autor, „der mit Gleichnissen, getragen von Phantasie, Mitgefühl und Ironie, ständig aufs Neue eine entfliehende Wirklichkeit greifbar macht“, so die Jury. 2010 starb er mit 87 Jahren.

Seine Werke sind in 26 Sprachen übersetzt. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt (Das steinerne Floß, Die Stadt der Blinden, Der Doppelgänger).

Wir haben zu Saramago eine ausführliche Autorenseite zusammengestellt mit seiner Biografie, Auszeichnungen, etc. » zur José Saramago Autorenseite

Über Saramagos Schreibstil

José Saramago war insbesondere seinen ungewöhnlichen Schreibstil bekannt. Er benutzt in seinen Werken einen ausgeprägten mündlichen Stil, oft verwendet er die Umgangssprache und Dialekte. Seine Ansicht war, das die mündlichen Überlieferungen eines Volkes und die Lebendigkeit der Kommunikation wichtiger seien als die Korrekturen einer geschriebenen Sprache. Auch seine Zeichensetzung ist unkonventionell: Die meisten seiner Sätze sind über eine Siete lang, Saramago benutzt dabei mit Vorliebe Kommata.

Literaturverfilmung von ‚Die Stadt der Blinden‘

Die Stadt der Blinden wurde unter dem Originaltitel Blindness als brasilianisch-kanadisch-japanische Koproduktion verfilmt und kam 2008 in die Kinos.
Die Hauptrollen spielten Mark Ruffalo als Arz und Julianne Moore als seine Ehefrau. Regie führte Fernando Meirelles.
Der Film wurde in Kanada, Montevideo und in São Paulo gedreht. Er eröffnete die Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2008 und wurde auf dem Toronto International Film Festival gezeigt.

Werke von José Saramago

Saramagos umfangreiches Werk umfasst u.a. Werke zur Zeitgeschichte, Tagebücher, Lyrik, Reisebeschreibungen, Dramen und Romane und Novellen. Nachfolgend sind alle Romane und Novellen aufgeführt sowie weitere Werke, die auf Deutsch übersetzt wurden.

Lyrik
Über die Liebe und das Meer. Gedichte. (2011)

Reisebeschreibungen
Die portugiesische Reise (Viagem a Portugal. 1994)

Dramen
Die Nacht (A Noite. 1979)

Romane und Novellen

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    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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