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Diskussionsfragen für Graphic Novels

Sie lesen zum ersten Mal eine Graphic Novel in Ihrem Literaturkreis? Und wie diskutiert man diese gezeichneten Bücher?

Wir haben für Sie Diskussionsfragen zusammengestellt, mit denen Sie Graphic Novels in Ihrer Gruppe diskutieren können. Auch für den Einstieg in die Diskussion oder um Pausen in der Diskussion zu überbrücken haben sich Diskussionsfragen bewährt.

Für einen tieferen Einstieg in dieses interessante Buchgenre haben wir ein ausführliches Special zum Thema ‚Graphic Novels‘ zusammengestellt – natürlich mit vielen Buchtipps. » zum Graphic-Novel-Special

Diskussionsfragen für Graphic Novels

  • Was war Ihre erste Reaktion, als Sie die Graphic Novel durchblätterten?
  • Jeder Illustrator / Zeichner hat seinen eigenen Stil. Wie gefiel Ihnen die graphische Gestaltung? Realistisch? Zu Comicartig? Wie gefiel Ihnen die Darstellung der Mimik in den Gesichtern der Personen?
  • War die Graphic Novel schwarz-weiß oder farbig umgesetzt? Hätte Ihnen eine andere Farbgestaltung besser gefallen? Wenn ja, warum?
  • Wie gefiel Ihnen die Geschichte (inhaltlich)?
  • War das Verhältnis Bild zu Text gut? Wenn nein, warum nicht?
  • Wie ‚liest‘ man eine Graphic Novel‘? Haben sie sich die Zeichnungen und den Text bzw. die Worte zusammen angeschaut, Bild für Bild? Oder lesen Sie erst den Text der Seite und schauen sich dann erst die Zeichnungen an? Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg eine Graphic Novel zu lesen. Vergleichen Sie Ihre jeweilige Vorgehensweise im Literaturkreis und diskutieren Sie die Gründe und den Effekt auf das Verstehen des Buches.
  • Schauen Sie sich die einzelnen Elemente an, die eine Graphic Novel ausmachen: Zeichnungen, Wortblasen mit Text oder graphischen ‚Geräuschen‘, Farben, Hintergrundfarben, Personen, etc. Wie wichtig sind die einzelnen Elemente für das Verstehen oder die Qualität des Buches? Wenn eines wegfällt, was ‚verliert‘ die Geschichte? Kann man sie dann noch verstehen?
  • Mimik und Gesten sind wichtig zum Verständnis der Charaktere. Finden Sie Gesichtsausdrücke oder Gesten, die den Charakter einer bestimmten Person ausdrücken?
  • Viele Elemente einer Graphic Novel sind denen von Verfilmungen ähnlich. Der Illustrator ist dann der ‚Regisseur‘ der Novel und entscheidet, was jedes einzelne Bild zeigen und ausdrücken soll. Schauen Sie sich vor diesem Hintergrund einzelne Zeichnungen an: Was zeigen sie und was zeigen sie nicht? Wie ist der (Kamera)-Blick auf das Bild? Allerdings passiert Aktion auch zwischen den Bildern, d.h. sie ist nicht sichtbar. Hat der Illustrator die richtigen Szenen gezeigt bzw. keine wichtigen weggelassen? Oder fehlt ihnen etwas?
  • Wie geht der Zeichner mit dem Thema ‚Zeit‘ um?
  • Sind die Charaktere und die Umgebung so gezeichnet, wie Sie sich diese – nach dem Lesen des Romans – vorgestellt haben?
  • Vergleichen Sie Graphic Novels mit Literaturverfilmungen. Was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede?
  • Könnten Sie sich vorstellen eine Graphic Novel auch ohne den jeweiligen Roman in Ihrem Literaturkreis zu lesen und zu diskutieren? Oder würden Sie einen Vergleich vorziehen?
  • Ist dieses Buch eher für Erwachsene oder Jugendliche geeignet? Oder für Leser jeden Alters?
  • Sind Ihrer Meinung nach Granhic Novels besonders geeignet, Jugendliche dazu zu bewegen, ein Buch zu ‚lesen‘?
  • War dies die erste Graphic Novel, die Sie ‚gelesen‘ haben? Was hat Ihnen gefallen, was hat Ihnen weniger gefallen?
  • Werden Sie wieder zu dieser Art der Literaturumsetzung greifen?

Graphic Novels interessieren Sie? Wir haben ein ausführliches Special zum Thema zusammengestellt, mit Hintergrundinfos, Interviews, Diskussionsfragen und – natürlich – vielen Buchtipps! » zu unserem Special ‚Graphic Novels‘

Wenn Sie gerade einen ‘normalen’ Roman lesen, dann sind Sie vielleicht an unserer ausführlichen Liste mit Fragen, die zu (fast) jedem Buch passen, interessiert. » zur Liste mit den allgemeinen Diskussionsfragen

Auch für bestimmte Büchergenres wie Biografien, Krimis, Sachbücher, Jugendbücher und Gedichte sowie für Literaturverfilmungen haben wir Diskussionsfragen zusammengestellt.
» zur Liste mit Diskussionsfragen für verschiedene Buchgenres
» zur Liste mit Diskussionsfragen für Literaturverfilmungen 

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    Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben. Wir stellen über fünfzig Literaturkalender ausführlich vor und verlosen mehrere Kalender-Pakete an Lesekreise:

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  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor:
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  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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