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Sommerlügen
Diogenes
EUR 12,00

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Sommerlügen

Lebensentwürfe, Liebeshoffnungen, Alterseinsichten – was ist Illusion, und was stimmt? Was bleibt, wenn eine Illusion zerplatzt? Die Flucht in eine andere? Weil das Leben ohne Lebenslügen nicht zu bewältigen ist? Sieben irritierend-bewegende Geschichten von Bernhard Schlink.

Pressestimmen
„Diese Geschichten treffen mitten hinein in jene Bereiche, in denen das Leben zu Antworten zwingt, vor denen wir nicht selten Zuflucht zur Lüge nehmen möchten.“ Michael Kluger (Frankfurter Neue Presse)

„Großartig. Alle sieben Erzählungen sind schon beim Lesen großes Kino.“ Angela Wittmann (Brigitte)

Pressestimmen zu Bernhard Schlink

„Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.“ Frankfurter Neue Presse

Leseprobe ‚Sommerlügen‘

Über Bernhard Schlink

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Zu Bernhard Schlink haben wir eine eigene Autorenseite erstellt. Diese enthält u.a. eine ausführliche Biografie, Auszeichnungen, Pressestimmen, Informationen zu Verfilmungen, Videos, etc.
» zur Bernhard-Schlink-Autorenseite

Weitere Bücher von Bernhard Schlink

Belletristik (zu den unterstrichenen Büchern gibt es eigene Buchseiten; einfach drauf klicken)

Aufsätze / Essays

  • Heimat als Utopie (2000)
  • Vergewisserungen – Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben (2005)
  • Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thema (2007)
  • Gedanken über das Schreiben. Heidelberger Poetikvorlesungen (2011)
  • Erkundungen. Zu Geschichte, Moral, Recht und Glauben (2015)
  1. Die Lüge steht im Vordergrund dieses Buchs. Sie kommt in verschiedenen Varianten daher, zum Beispiel in Form von Lebenslügen, Untreue, Verlustängsten oder Generationenkonflikten.

    In der ersten Geschichte „Nachsaison“ gaukelt sich ein ungleiches Paar eine gemeinsame Zukunft vor, obwohl beiden klar ist, dass die Liebe nur einen Sommer lang halten wird. „Die Nacht in Baden-Baden“ erzählt von einem Mann, der seine feste Partnerin zunächst mit einer platonischen Geliebten und später während eines gemeinsamen Urlaubs mit einer jungen Kellnerin betrügt. In „Das Haus im Wald“ – meiner persönlichen Lieblingsgeschichte – versucht ein erfolgloser Schriftsteller mit aller Gewalt, seine Frau, die als Autorin gefeiert wird, von der Außenwelt abzuschotten und so seine kleine, heile Familienidylle zu erhalten. „Der Fremde in der Nacht“ beichtet seinem Sitznachbarn während eines Fluges in der First Class den Mord an seiner Partnerin. In „Der letzte Sommer“ verbringt ein totkranker Professor die Sommerwochen mit seiner Großfamilie und plant im Anschluss an die Ferien seinen Freitod. „Johann Sebastian Bach auf Rügen“ erzählt von einem Sohn, der seinen Vater auf eine Reise einlädt, um ihm endlich näher zu kommen. „Die Reise nach Süden“ handelt von der Reise einer alten Frau in Begleitung ihrer Enkelin, während der sie mit ihrer ersten Liebe konfrontiert wird und feststellt, dass sie sich ein Leben lang selbst belogen hat.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Bernhard Schlink schreibt einfach und schnörkellos, er bringt die Geschichten schnell auf den Punkt und schmückt nicht lange aus. Die Geschichten sind jeweils ca. 40 Seiten lang und können „in kleinen Happen“ gelesen werden. Das macht das Buch aus meiner Sicht zu einer idealen Urlaubslektüre. Einige Geschichten sind hochspannend und dramatisch, andere wirken leise und machen nachdenklich. Wunderbar!

    4. August 2014 | 22:30 | SilkeT

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2018: Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Der spannende Roman spielt im Jahr 1954 und beschreibt anhand eines Kriminalfalls die Spuren, die Chaos und Leid bei den vom Krieg Traumatisierten hinterlassen haben. Ein Roman, der auf beklemmende Weise die Nachkriegsjahre heraufbeschwört.

    Michaela Küpper wurde im Rheinland geboren und wohnt dort heute wieder. Sie arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats Juli 2018: Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Unser Buch des Monats:

    ‚Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern‘ von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Norwegen, 1942: Lillian und Helmut verlieben sich. Doch die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen Wehrmachtssoldaten gilt als Verrat, denn Deutschland hat Norwegen besetzt. Außerdem hat Helmut ein Geheimnis: Er ist der Sohn einer Jüdin.

    2016 wurde die Lebensgeschichte von Lillian Crott Berthung als Dokumentarfilm verfilmt.

    Randi Crott ist Radio- und Fernseh-Journalistin. Zusammen mit ihrer Mutter rekonstruiert sie den Lebensweg ihrer Eltern. Sehr bewegend!

    Wir stellen das Buch und die Autorinnen ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom Dumont-Verlag an Lesekreise:
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  • Unser Autor des Monats Juli 2018: Julian Barnes

    Unser Autor des Monats:

    Julian Barnes

    Julian Barnes ist einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren.

    Mit Flauberts Papagei, seinem dritten Roman, gelang Barnes 1984 der internationale Durchbruch. Mit mehreren seiner Bücher stand er auf der Shortlist des renommierten Man Booker Prize, den er 2011 für ‚Vom Ende einer Geschichte‘ erhielt.

    Wir stellen Julian Barnes ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Verlag Kiepenheuer & Witsch an einen Lesekreis:
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