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Der Vorleser
Diogenes
EUR 10,00

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20 Bewertungen

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Der Vorleser

Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.

Auf dem Nachhauseweg gerät der fünfzehnjährige Michael Berg in eine heikle Situation. Eine Frau, Mitte dreißig, kümmert sich um ihn. Später kommt der Junge mit einem Blumenstrauß, um sich zu bedanken. Und er kommt wieder. Hanna ist die erste Frau, die er begehrt. Eine heimliche Liebe beginnt. Doch es ist etwas Düsteres, Reizbares um Hanna. Seine Fragen, wer sie war und ist, weist sie schroff zurück. Eines Tages ist sie verschwunden. Aus Michaels Leben, nicht aus seinem Gedächtnis. Als Jurastudent sieht er Hanna im Gerichtssaal wieder. Der junge Mann erleidet einen Schock. Er hat eine Verbrecherin geliebt. Vieles an Hannas Verhalten im Prozess ergibt keinen Reim. Bis es ihm wie Schuppen von den Augen fällt: Sie hat nicht nur eine grauenhafte Tat zu verantworten, sie hat auch ihr verzweifelt gehütetes Geheimnis. Die Vergangenheit bricht auf – die seiner Liebe und die deutsche Vergangenheit. Michael muss erleben, dass er von beiden Vergangenheiten nicht loskommt. Eine Frauengestalt, mit der man auch als Leser nicht einfach fertig wird. Und das Dilemma einer Generation.

Pressestimmen

„Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink es meisterhaft versteht, das bewußtlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen.“ Der Tagesspiegel

»Gerade in dem Moment, wo alles über Deutschland und den Krieg gesagt zu sein scheint, kommt dieses fesselnde, philosophisch elegante und moralisch komplexe Buch von Bernhard Schlink.« Richard Bernstein / The New York Times

Leseprobe ‚Der Vorleser‘ von Bernhard Schlink

Literarisches Quartett – Diskussion des Buches 1995
(ab 16:23 Dauer: ca. 14 Minuten)

Weitere Informationen zum Buch ‚Der Vorleser‘

Der Vorleser erschien 1995 und war der erste Nicht-Kriminalroman Schlinks, Der Vorleser. Er wurde zu einem viel beachteten internationalen Bestseller und in über 50 Sprachen übersetzt. In den USA erreichte das Buch Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times. Vor allem die Ankündigung von Oprah Winfrey, der Vorleser (The Reader) werde im Februar 1999 in ihrem Book Club besprochen, sorgte für eine Million verkaufter Taschenbuch-Exemplare in den USA.

Der Vorleser erhielt zahlreiche deutsche und internationale Literaturpreise, so den Hans-Fallada-Preis (1998), den italienischen Literaturpreis Grinzane Cavour (1997), den Prix Laure Bataillon (bestdotierter französischer Preis für übersetzte Literatur) (1997), den WELT-Literaturpreis der Tageszeitung (1999), den Evangelischen Buchpreis (2000) und den finnischen Eeva-Joenpelto-Preis (2001).

2008 wurde der Roman unter der Regie von Stephen Daldry als Der Vorleser verfilmt.

Befragt nach der Motivation seiner Schriftstellertätigkeit, antwortete Schlink in einem Interview: „Ich schreibe aus demselben Grund, aus dem andere lesen: Man will nicht nur ein Leben leben.“

Der Film zum Buch

Neben der ‚Blechtrommel‘ von Günter Grass ist Schlinks ‚Der Vorleser‘ wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Verfilmt wurde das Buch 2008/09 als eine US-amerikanisch-deutsche Koproduktion. Das Ensemble ist außergewöhnlich: Kate Winslet als Hannah, Ralph Fiennes als der erwachsene Michael Berg, David Kross als der junge Michael. In weiteren Rollen: Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara und Susanne Lothar. Regie führte Stephen Daldry.

Pressestimmen zu Bernhard Schlink

„Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.“ Frankfurter Neue Presse

Über Bernhard Schlink

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Zu Bernhard Schlink haben wir eine eigene Autorenseite erstellt. Diese enthält u.a. eine ausführliche Biografie, Auszeichnungen, Pressestimmen, Informationen zu Verfilmungen, Videos, etc.
» zur Bernhard-Schlink-Autorenseite

Weitere Bücher von Bernhard Schlink

Belletristik (zu den unterstrichenen Büchern gibt es eigene Buchseiten; einfach drauf klicken)

Aufsätze / Essays

  • Heimat als Utopie (2000)
  • Vergewisserungen – Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben (2005)
  • Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thema (2007)
  • Gedanken über das Schreiben. Heidelberger Poetikvorlesungen (2011)
  • Erkundungen. Zu Geschichte, Moral, Recht und Glauben (2015)
  1. Der Vorleser von Bernhard Schlink war das 1. Buch unseres Literaturkreises das wir diskutiert haben. Es ist dem Autor grandios gelungen, sehr unterschiedliche, bewegende Themen (Schuld und Vergangenheitsbewältigung der nationalsozialistischen Verbrechen, Analphabetismus, sexuelle Beziehungen mit Minderjährigen) zu einer fesselnden „Liebes“-Geschichte zu verbinden. Der Roman wirft Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Wir hatten eine bereichernde Diskussion. Fazit: mitreißend, fesselnd und bis zum Schluss spannend,- sehr empfehlenswert.

    27. Juli 2014 | 18:56 | LandFrau

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    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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