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Selbs Justiz

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Selbs Justiz

Privatdetektiv Gerhard Selb, 68, wird von einem Chemiekonzern beauftragt, einem ›Hacker‹ das Handwerk zu legen, der das werkseigene Computersystem durcheinanderbringt. Bei der Lösung des Falles wird er mit seiner eigenen Vergangenheit als junger, schneidiger Nazi-Anwalt konfrontiert und findet für die Ahndung zweier Morde, deren argloses Werkzeug er war, eine eigenwillige Lösung.

Pressestimmen
»Sowohl ›Selbs Justiz‹ als auch ›Selbs Betrug‹ zeigen nicht zuletzt, daß ein Justizapparat, der es sich nicht leisten kann, mit offenen Karten zu spielen, geschickt auszutricksen ist.« Michael Solomicky / Luzerner Neueste Nachrichten

»Selb hat alle Anlagen, den großen englischen, amerikanischen und französischen Detektiven, von Philip Marlowe bis zu Maigret, Paroli zu bieten, auf seine ganz spezielle, deutsche, Selbsche Art.« Wochenpresse, Wien

Pressestimmen zu Bernhard Schlink

„Bernhard Schlink gehört zu den größten Begabungen der deutschen Gegenwartsliteratur. Er ist ein einfühlsamer, scharf beobachtender und überaus intelligenter Erzähler. Seine Prosa ist klar, präzise und von schöner Eleganz.“ Frankfurter Neue Presse

Leseprobe ‚Selbs Justiz‘

Über das Buch ‚Selbs Justiz‘

1987 erhielt Bernhard Schlink eine Einladung an die Universität in Aix-en-Provence. Er wohnte drei Monate bei seinem Freund Walter Popp. Beide waren begeisterte Leser von Kriminalromanen und beschlossen, selbst einen zu schreiben. Das Ergebnis: Ihr gemeinsamer Roman Selbs Justiz.

Nach dem Erfolg des Erstlings folgten die nächsten Bücher Schlinks ohne Co-Autoren. Mit Selbs Betrug, ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis, und Selbs Mord schloss Schlink die Trilogie um den Privatdetektiv Gerhard Selb ab.

Im Berliner „Tagesspiegel“ schrieb Dorothee Nolte 1993 über Schlinks „Selb“-Romane: „Es sind schwungvoll geschriebene, häufig witzige Romane, die – Ortskundige werden Straßen und Gebäude wiedererkennen – in Mannheim und Umgebung spielen; raffiniert gebaute Geschichten, in denen die politische Aktualität und die deutsche Vergangenheit präsent sind.“

Schlink sieht das Schreiben von Kriminalromanen als Möglichkeit, selbst entworfene Rätsel zu lösen, was seiner Tätigkeit als Jurist vergleichbar sei. Zudem lasse sich in der Handlung Gesellschaftskritik verpacken.

Über Walter Popp

Walter Popp, geboren 1948 in Nürnberg, studierte zunächst Rechtswissenschaft in Erlangen und arbeitete bis 1983 als Rechtsanwalt in Mannheim. Anschließend ging er nach Frankreich: In Paris arbeitete er als Barmann, 1984 zog er in die Provence und wurde literarischer und später technischer Übersetzer. 1985 schrieb Popp gemeinsam mit Bernhard Schlink das in zahlreiche Sprachen übersetzte und verfilmte Buch ›Selbs Justiz‹, den ersten Teil der sogenannten ›Selb‹-Trilogie.

Über Bernhard Schlink

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Zu Bernhard Schlink haben wir eine eigene Autorenseite erstellt. Diese enthält u.a. eine ausführliche Biografie, Auszeichnungen, Pressestimmen, Informationen zu Verfilmungen, Videos, etc.
» zur Bernhard-Schlink-Autorenseite

Weitere Bücher von Bernhard Schlink

Belletristik (zu den unterstrichenen Büchern gibt es eigene Buchseiten; einfach drauf klicken)

Aufsätze / Essays

  • Heimat als Utopie (2000)
  • Vergewisserungen – Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben (2005)
  • Vergangenheitsschuld. Beiträge zu einem deutschen Thema (2007)
  • Gedanken über das Schreiben. Heidelberger Poetikvorlesungen (2011)
  • Erkundungen. Zu Geschichte, Moral, Recht und Glauben (2015)
  • Unsere Entdeckung des Monats: Die Unschärfe der Welt von Iris Wolff

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Die Unschärfe der Welt von Iris Wolff

    Im Zentrum der Geschichte einer Familie, erzählt über vier Generationen hinweg, steht Samuel. Ihn lernen wir aus der Sicht von sieben Personen aus seiner Familie und seinem Umfeld kennen.

    Iris Wolff kehrt in ihren Büchern immer wieder zurück an die Orte ihrer Kindheit. So auch in ihrem vierten und jüngsten Roman, der im Banat, dem äußersten Westen Rumäniens spielt. Dort wuchs die Autorin auf, bevor sie mit acht Jahren nach Deutschland übersiedelte.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis:

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Den Hügel hinauf – The Hill We Climb von Amanda Gorman

    Taschenbuch des Monats:

    ‚Den Hügel hinauf – The Hill We Climb‘ von Amanda Gorman

    „Ein Land, das angeschlagen ist, aber ganz…“, „so lenken wir den Blick nicht auf das, was zwischen uns steht, sondern auf das, was vor uns liegt.“

    Amanda Gorman ist der Shootingstar der weltweiten Lyrik-Szene. Durch den Vortrag ihres Gedichtes auf der Amtseinführung des US-amerikanischen Präsidenten Joe Biden wurde die damals 22-jährige weltbekannt.

    Jetzt liegt der Text zweisprachig als Taschenbuch vor und bietet sich ganz besonders für eine Diskussion in Lesekreisen an.

    Wir stellen Buch und Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • 10 Romane, die Sie gerade JETZT lesen sollten!

    10 Romane, die Sie gerade JETZT lesen sollten!

    Was machen die Menschen, wenn sie wegen einer Pandemie Gedanken machen, eventuell ihre Wohnung nicht verlassen sollen?

    Wir empfehlen geistige Nahrung, denn Bücher sind wie Lebensmittel – Nahrung für die Seele und den Geist.

    >>zu unseren Buchempfehlungen

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    Im MAI: +++ THE HILL WE CLIMB / DEN HÜGEL HINAUF VON AMANDA GORMAN

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