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Beziehung Mutter und Töchter / Söhne: Buchtipps für Lesekreise

Einmal im Jahr ist Muttertag. Ein Tag, um der Mutter, die Sie hoffentlich noch haben zu danken oder – wenn Sie Mutter sind – selbst gefeiert zu werden.

Aber wie bei allen Beziehungen, ist auch das Verhältnis zwischen Müttern und ihren Kindern nicht immer einfach.
Wir empfehlen Ihnen 10 Bücher, bei denen die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern (oder Söhnen) im Mittelpunkt steht.

Ausführliche Informationen zu den Büchern wie Zusammenfassungen, Infos zu den Autoren, Leseproben finden Sie auf den jeweiligen Buchseiten (Titel anklicken). Und zu fünf der vorgestellten Bücher haben wir Diskussionsfragen für Ihren Lesekreis erstellt.

Übrigens: Unsere Buchtipps kommen diesmal aus 7 Ländern! Das zeigt, wie international das Thema ist.

Isabel Allende: Paula

Ende 1991 erkrankt lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer und fällt ins Koma. Das Schicksal ihrer Tochter wird für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schreibt sie, der Tochter zur Erinnerung und sich selbst zur Tröstung. Im Herbst 1992 stirbt Paula.

Delphine de Vigan: Das Lächeln meiner Mutter

Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Auf ihrer Spurensuche trägt sie die Erinnerungen der gesamten Familie zusammen. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst.

Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter

Cecilies an Alzheimer erkrankte Mutter muss ins Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet die Tochter ein Bündel Zettel, auf denen die Mutter über vierzig Jahre gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. An diese umsichtig ausgewählten Gaben sind Cecilies Erinnerungen an geliebte Menschen geknüpft, deren Leben aus der Vergangenheit auftauchen. Ein Buch über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die Schenken bereitet.

Natasha Fenell / Roisin Ingle: Club der Töchter

Natasha Fennells Mutter kommt ins Krankenhaus. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Auf einen Zeitungsartikel melden sich Hunderte Frauen. Mit neun von ihnen verbringt sie einen langen Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.

Shilpi Somaya Gowda: Geheime Tochter

Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann. Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Ein Roman über eine Suche nach den Wurzeln und nach dem, was das Leben ausmacht.

Peter Handke: Wunschloses Unglück

Es ist inzwischen fast sieben Wochen her, seit meine Mutter tot ist, und ich möchte mich an die Arbeit machen, bevor das Bedürfnis, über sie zu schreiben, das bei der Beerdigung so stark war, sich in die stumpfsinnige Sprachlosigkeit zurückverwandelt, mit der ich auf die Nachricht von dem Selbstmord reagierte.

Sun-Mi Hwang: Das Huhn, das vom Fliegen träumte

Gelangweilt von ihrem monotonen Dasein, bricht die Legehenne Sprosse eines Tages aus ihrem Gehege aus. Doch das Leben in Freiheit ist viel härter und unbarmherziger, als sie es sich vorgestellt hat. Bis sie in einem verlassenen Nest ein Ei findet und neue Hoffnung schöpft: Die Freiheit birgt nämlich auch das größte Glück. Eine wunderschöne Geschichte über das Träumen und die Liebe – und den Mut, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Ariella Kornmehl: Alles, was wir wissen konnten

Die Niederlande stehen unter deutscher Besatzung, die Amsterdamer Juden sind in Lebensgefahr, und die junge Jet muss untertauchen. Im Gepäck hat sie ein Bild des Malers Degas. Vor den Deutschen ist sie sicher, aber nicht vor ihrem Nachbarn, einem Nazi-Kollaborateur. Um ihr Leben zu retten, muss sie ihrem Peiniger das gemeinsame Kind überlassen, wird ihrem Sohn nie sagen dürfen, dass sie seine Mutter ist. Durch die Augen des kleinen Otto lernen wir eine andere Seite dieses Mannes kennen. Kann ein solcher Mensch ein guter Vater sein? Was hat es mit dem Gemälde von Degas auf sich? 

Will Schwalbe: An diesem Tage lasen wir nicht weiter – Das letzte Jahr mit meiner Mutter

»Was liest du gerade?« So beginnt das Gespräch zwischen Will Schwalbe und seiner Mutter. Sie ist todkrank, doch anstatt zu verzweifeln, widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen. Die Liebe zur Literatur verbinden Mutter und Sohn. Über ein Jahr begleitet Will seine Mutter bis zum Ende ihres Lebens – und durch eine Welt von Büchern, die sie gemeinsam erkunden. Er erzählt von Trauer, Angst und der Erkenntnis, dass das Glück ganz unerwartet aus dem Moment heraus entsteht. Am Ende erkennt Will: Lesen ist nicht das Gegenteil von Handeln – es ist das Gegenteil von Sterben.

Kyung-Sook Shin: Als Mutter verschwand

Sie wollte nur ihre erwachsenen Kinder in Seoul besuchen. Aber als sie mit ihrem Mann am Hauptbahnhof in die überfüllte U-Bahn steigen will, geht Mutter in der Menschenmenge verloren. Die Familie tut alles, um sie zu finden, doch die Suche zieht sich über Wochen und Monate hin. Dabei wird sowohl ihren Kindern als auch ihrem Mann zum ersten Mal bewusst, was diese Frau für sie alle war – und vor allem, wer sie eigentlich war. Ein Roman über Mütter und Kinder, über die Verwerfungen zwischen den Generationen und über die alles überbrückende Kraft der Liebe.

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Sun-mi Hwang, Der Hund, der zu träumen wagte

Der erstmals auf Deutsch erhältliche Klassiker ist eine Fabel über Liebe und Verlust, über Vertrauen und Enttäuschung und darüber, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier kleiner ist, als man meint.

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  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Goldmann Verlag an einen Lesekreis:
    » zum Autor

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor und verlosen zwei Buchpakete an Lesekreise:
    » zum Buch und der Verlosung

  • UNSER NÄCHSTES FACEBOOK-LESECLUB-BUCH:

    +++ SUNGS LADEN VON KARIN KALISA +++

    Im September lesen und im Oktober diskutieren.

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